Biotechnologie in Hamburg
Hamburg ist ein wichtiger Standort für Biotechnologie und Life Sciences. In der Metropolregion arbeiten Hochschulen, Kliniken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen eng zusammen, um biotechnologische Erkenntnisse von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung zu überführen.
Hamburgs besondere Stärke im Bereich Biotechnologie beruht auf der engen Zusammenarbeit zwischen dem UKE, der Universität Hamburg, DESY, dem Centre for Structural Systems Biology (CSSB), dem Leibniz-Institut für Virologie (LIV), dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) und der TU Hamburg. An der Universität Hamburg forschen das Institut für Biochemie und Molekularbiologie sowie die Arbeitsgruppe Mikrobiologie und Biotechnologie an biotechnologischen Prozessen und biomolekularen Mechanismen. Das UKE verbindet biochemische und zellbiologische Forschung mit klinischen Anwendungen, etwa in der interdisziplinären Klinik für Stammzelltransplantation und an der TUHH ist Biotechnologie insbesondere durch ihre starke Verknüpfung von Grundlagenforschung (SFB SMART Reactors, Exzellenzcluster BlueMat), Entwicklung klimafreundlicher Technologien und industrieller Anwendung geprägt.
DESY unterstützt biomedizinische Forschung mit PETRA III, in Zusammenarbeit mit EMBL und dem CSSB, bei dem die Partner mit Kryo-Elektronenmikroskopie, Lichtmikroskopie und Infektionsbiologie an der Schnittstelle zwischen Strukturbiologie und Krankheitsforschung arbeiten. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch das LIV, das BNITM, weitere Strukturbiologie-Einrichtungen und das Branchennetzwerk Life Science Nord. So entsteht in Hamburg ein Forschungs-, Innovations- und Ausbildungsraum, in dem Biotechnologie an der Grenze zwischen Biologie, Medizin, Technik und Industrie weiter ausgebaut wird.
